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Ein Gong ist ein rundes Musikinstrument. Der Kopf des Gongschlegels (Mallet) besteht aus Filz, Holz, Metall oder Kunststoff. Die frei hängende, meist bronzene Metallscheibe mit breitem rechtwinklig nach hinten gebogenem Rand ist ein Schlaginstrument, das im indonesisch-malaiischen Kulturkreis seinen Ursprung hat. Es gibt Gongs mit bestimmter Tonhöhe und solche mit unbestimmter Tonhöhe (z. B. Tamtam). Gongs werden vorwiegend in der burmesischen (Hsaing-waing-Ensemble), thailändischen (Piphat-Orchester), kambodschanischen (Pinpeat- und Mohori-Orchester) und indonesischen Musik (Gamelan) gespielt. Im europäischen Orchester ist der Gong ergänzender Teil des Schlagzeugs. Perkussionsensembles erzeugen mit ihm Effekte.
Der Gong ist auch eines der gerne verwendeten Musikinstrumente der New-Age-Musik. Er wird konzertant oder auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Wegen schwierig zu bestimmender Tonhöhe kommt er nicht für melodisch-harmonische Musik, sondern nur für Klänge in Betracht. Rhythmisierte Musik ist mit dem Gong – als einzigem Schlaginstrument – faktisch unmöglich.
Außer in der Musik haben sich Gongs auch in unserem Alltagsleben durchgesetzt. Beispiele sind Signalgebungen - in der Schule (Anzeige von Unterrichtsbeginn oder -ende) - zur Uhrzeit im Radio - beim Boxkampf (Anzeige von Rundenbeginn oder -ende) - vor Lautsprecher-Durchsagen in Bahnhöfen, Kaufhäusern usw. (Quelle - www.wikipedia.org)